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	<title>phaq &#187; Bits and Bytes</title>
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	<description>my daily IT madness</description>
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		<title>Stellungnahme vom Relimi-Team und meine Gedanken dazu</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 21:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gdelmatto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Zeit doch vergeht! Es ist schon deutlich mehr ein Monat her, seit ich über relimi.com, der neuen Schweizer Tausbörse für DVDs, CDs und Bücher, berichtet hatte. Aus zeitlichen Gründen kam ich leider nicht eher dazu, ein Follow-Up zu verfassen, doch nun ist es endlich soweit&#8230; An dieser Stelle erstmal mein Dank an das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Zeit doch vergeht! Es ist schon deutlich mehr ein Monat her, seit ich über <a href="http://www.relimi.com" target="_blank">relimi.com</a>, der neuen Schweizer Tausbörse für DVDs, CDs und Bücher, <a href="http://phaq.phunsites.net/2011/10/16/neue-tauschborse-relimi-com-nur-ein-exsila-klon-oder-eine-plattform-mit-zukunft/">berichtet hatte</a>.</p>
<p>Aus zeitlichen Gründen kam ich leider nicht eher dazu, ein Follow-Up zu verfassen, doch nun ist es endlich soweit&#8230;<br />
<span id="more-778"></span><br />
An dieser Stelle erstmal mein Dank an das Telimi-Team für die schnelle Antwort, sie ging bereits wenige Tage nach meinem Blog-Beitrag bei mir ein.<br />
Hier ist das Schreiben im vollen Wortlaut:</p>
<pre>
Hallo Gianpaolo

Zuerst mal vielen Dank für Deinen Blog-Eintrag. Wir haben uns sehr
darüber gefreut und finden es gut, dass wir kritisch hinterfragt
werden und auch wissen, was unsere Benutzer wollen.

Die Idee, dass die Community mehr mitbestimmen kann, finden wir
sinnvoll und gut (denn letztendlich soll es eine Seite für die
Community sein). Deshalb haben wir, auf Input von Deinem Blog, ein
Feedback Menu-Punkt integriert (man muss aber eingeloggt sein). Wir
haben die Funktion erst vor wenigen Tagen online geschaltet, aber
schon etliche gute Ideen erhalten. Ebenfalls haben wir dort eine Liste
mit den grösseren Funktionen, die demnächst folgen werden. Die wird
sicher noch wachsen <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> 

Zu Deinem Datenschutz Punkt. Der Schweizer Datenschutz besagt nicht,
dass die Daten in der Schweiz gelagert sein müssen, sondern er regelt,
wie wir (Relimi) mit den Benutzerdaten umgehen und was wir damit
machen und eben nicht machen dürfen. Da die Community momentan
ausschliesslich Schweizer anspricht, gehen wir davon, dass somit auch
das Schweizer Datenschutzgesetz anwendbar ist. Sollte dies aber nicht
der Fall sein, und dennoch die Richtlinie 95/46/EG zum Schutz
natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und
zum freien Datenverkehr zur Anwendung gelangen, so dürften die
Schweizer Regelungen ausreichen, da die Schweiz die Anforderungen an
den Datenschutz im Rahmen des Schengen-Assoziierungsabkommens erfüllt
(http://www.edoeb.admin.ch/themen/00794/01206/01251/index.html?lang=de).

Zu Relimi selber, das Projekt wächst schneller, als wir dachten und
wir sind überaus glücklich mit dem Start. Viele User haben uns schon
ihre Hilfe angeboten. Wir werden sicher gerne darauf zurück kommen.
Wir sind jedoch letztendlich auf Euch angewiesen, denn nur mit Euch
selbst kann die Idee und das System auch tatsächlich laufen. Insofern
sind wir um jede Weiterempfehlung dankbar.

Schliesslich möchten wir Euch versichern, dass unsere Tausch-Börse
definitiv kostenlos bleiben wird (wir hatten bereits einige Bedenken
von Usern darüber gelesen), denn gerade dies ist das Ziel und der
Zweck von Relimi.

Beste Grüsse
relimi.com Team
</pre>
<p>Nun denn, ich werde gespannt die Entwicklung von relimi.com mitverfolgen und hoffe natürlich, dass sich hier eine neue Community bilden wird.<br />
Meine ersten Artikel habe ich nun auch endlich eingestellt, und auch schon den ersten Tausch abgeschlossen. Es werden hoffentlich noch mehr <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um allerdings nochmal auf den Datenschutz zu sprechen zu kommen:</p>
<p>Meine Aussage war auch nicht, dass die Daten in der Schweiz gehostet sein _müssen_.<br />
Meine Aussage war auf den Umstand bezogen, dass dies eben nicht der Fall zu sein scheint. Aus der Antwort des Relimi-Teams lese ich heraus, dass meine Analyse in diesem Punkt auch soweit richtig war.</p>
<p>Warum ist das Thema Datenschutz relevant? Durch meine langjährige Tätigkeit in der ISP-Branche habe ich mich selbst schon mit dieser Thematik befasst. Ich bin dabei selbst auch schon während Ermittlungsverfahren als Sachverständiger für meinen Arbeitgeber vor die Staatsanwaltschaft Basel getreten. Das macht mich zwar noch nicht zu einem Rechtsexperten, aber zumindest habe ich ein gewisses Verständnis für die Thematik an sich.</p>
<p>Ich möchte dazu eine <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/05/14/Vermischtes/Der-Trend-zur-Wolke-Wachstumsmarkt-Cloud-Computing" target="_blank">Berichterstattung vom Schweizer Fernsehen</a> zu diesem Thema heranziehen.</p>
<p>Das ganze etwas ausformuliert, heisst auch: Neben dem Datenschutz, der eigentlich nur einen Teil der Sache ausmacht, ist eigentlich die ganze rechtliche Situation an sich kaum erfassbar. Als schweizer Anbieter der Platform relimi.com wird auf ausländischer Infrastruktur gehostet. Möglicherweise wird diese Infrastruktur (die allem nach in Irland steht) aber auch noch aus den USA heraus zentral verwaltet.</p>
<p>Die Knackpunkte hieran: Gilt nun Schweizer Gesetz? EU-Gesetz? US-Gesetz? Wann gilt welches Gesetz? Und was geschieht, wenn beispielsweise ein Rechtsverstoss aus dem Ausland angezeigt wird (wenn bspw. auf relimi.com wird ein nach CH-Recht legaler Film eingestellt wird, dieser jedoch EU- oder gar US-Recht verletzt).</p>
<p>Da die Daten im Ausland liegen, sind sie somit unter Umständen nicht (vollständig) durch schweizer Gesetze schützbar. Auch die Interessen/Rechte der Nutzer der Plattform sind ggf. nicht vollständig nach schweizer Gesetzen zu schützen. Hier spielen auch die Vertragsbestimmungen zwischen dem Cloud-Anbieter und relimi.com eine grosse Rolle. Falls hier beispielsweise Vorbehalte und Einschränkungen (bspw. Dateneinsicht bei angezeigten Rechtsverstössen, Sperrungen der Dienste, usw) gemacht wurden, die eigentlich die bestehenden Gesetzesvorgaben verschlechtern würden, kann man in der Folge gegenüber den jeweilgen Plattformnutzer unmöglich eine &#8220;bessere&#8221; Verpflichtung garantieren, da ja bereits &#8220;von oben herab&#8221; eine Verschlechterung eintrat.</p>
<p>Ich gebe zu, dass diese Thematik viele, wenn nicht alle, Nutzer grundsätzlich kaum interessiert &#8211; entweder weil sie es für nicht wichtig oder nicht relevant halten, oder schlicht nicht für das Thema sensibilisiert sind.<br />
Persönlich halte ich das Thema für durchaus wichtig, und man sollte es dessen zumindest sehr bewusst sein &#8211; aus vielfältigen Gründen. Darum halte ich zumindest transparente Information für angezeigt.</p>
<p>A propos Transparenz: Ich hatte angeführt, dass relimi.com ein namenloses, anonymes Etwas ist &#8211; es ist nicht greifbar, wer hinter relimi.com steckt.</p>
<p>Kleine Analogie dazu, warum ich das auch für etwas unprofessionell halte (und ja, relimi.com hat von mir trotzdem einen Vertrausvorschuss bekommen): Hat sich schon mal jemand geachtet, wie viele (teils gut, teils schlecht gemachte) Web-Shops (auch aus der lieben Schweiz!) gesehen, die sich in völliger Anonymität suhlen. Produkte anbieten, Kaufen, alles gut, aber an wen wenden, wenn es eben doch ein Problem gibt? Eine anonyme info@ Mail-Adresse? Cool, da kann man alles getrost ignorieren &#8230;</p>
<p>Hat sich schon jemand geachtet, wieviele (teils gut, teils schludrig aufgezogene) Hoster es gibt, die sich in der Anonymität suhlen? Ein Supportformular, aber keine Adresse, keine Telefonnummer, gezahlt wird per Kreditkarte? Und ja, ich könnte jetzt sogar mit dem Finger auf ein paar in der Schweiz ansässige Vertreter dieser Gattung zeigen, aber lassen wir das mal &#8230;</p>
<p>Aufgrund dessen begrüsse ich die kommende Revision des Bundesgesetzt gegen unlauteren Wettbewerb, welches schon ab April 2012 in Kraft tritt und künftig auch hierzulande jedem Anbieter, ja gar sogar Betreibern privater Blogs, eine Impressumspflicht auferlegt.<br />
Sehr interessant zu lesen ist da auch der Beitrag von <a target="_blank">Rechtsanwalt Martin Steiger auf startwerk.ch</a>.<br />
Auch spannend ist der <a href="http://blog.hostpoint.ch/2011/12/impressumspflicht-ab-fruehling-auch-in-der-schweiz/" target="_blank">Blog-Beitrag von Hostpoint</a>.</p>
<p>So, dass war&#8217;s erstmal mit meiner Schreiberei. Wie immer gilt: Meine Aussagen wiederspiegeln meine persönliche Meinung in dieser Sache. Ich möchte dies nicht als Anscheissen oder sonstwie verstanden wissen, sondern als konstruktive Diskussionsgrundlage.</p>
<p>Cheers, und schönen Abend noch!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Tauschbörse relimi.com &#8211; &#8220;Nur&#8221; ein Exsila-Klon oder eine Plattform mit Zukunft?</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2011/10/16/neue-tauschborse-relimi-com-nur-ein-exsila-klon-oder-eine-plattform-mit-zukunft/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gdelmatto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich die einstmals beliebte Tauschplattform Exsila mehr oder weniger unverwartet zur Handelsplattform gewandelt hatte, haben sich viele Benutzer von Exsila verabschiedet und anderen Angeboten zugewandt. Vor kurzem ist nun auch einen neue Tauschbörse schweizerischen Ursprungs wie ein Phoenix aus der Asche gestiegen und versucht unter dem Namen Relimi seine Anhänger zu finden. So sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die einstmals beliebte Tauschplattform Exsila mehr oder weniger unverwartet zur <a href="http://phaq.phunsites.net/2011/07/21/exsila-tauschen-ist-out/">Handelsplattform</a> gewandelt hatte, haben sich viele Benutzer von Exsila verabschiedet und anderen Angeboten zugewandt.</p>
<p>Vor kurzem ist nun auch einen neue Tauschbörse schweizerischen Ursprungs wie ein Phoenix aus der Asche gestiegen und versucht unter dem Namen <a href="http://www.relimi.com">Relimi</a> seine Anhänger zu finden.<br />
<span id="more-752"></span><br />
So sehr sich die ehemaligen Benutzer von Exsila, mich eingeschlossen, über die jüngste Entwicklung ebenda brüskiert haben, so stark muss sich Relimi nun aber auch mit Exsila messen (und vergleichen) lassen.</p>
<p>Die Grundidee von Relimi entspricht dem bereits bekannten Prinzip von Exsila: Man stellt seine Filme, CDs, Bücher und dergleichen Online ein. Als virtuelle Währung für den Tausch dienen die Relimis, welche dem Erwerber abgebucht und dem Veräusserer gutgeschrieben werden.</p>
<p>Das Team von Relimi schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Relimi wurde 2011 mit dem Zweck gegründet, eine kostenlose Tauschplattform im Internet für alle Tauschfans anzubieten. Wer kennt es nicht, alte CDs, Bücher oder DVDs verstauben irgendwo in einer Ecke und werden nicht mehr gebraucht. Auf Online Auktionen bekommt man dafür kaum mehr Geld. Anders aber dürfte es möglicherweise hier sein, da man nämlich die Ware nicht gegen Geld, sondern gegen virtuelle Währung (sog. &#8220;Relimis&#8221;) tauscht. Mit diesen wiederum kann man Waren von anderen Benutzern erwerben. Dies hat den Vorteil, dass man einerseits kein Geld investieren muss, andererseits aber die Möglichkeit hat, seine alten Games etc. loszuwerden.
</p></blockquote>
<p>Das klingt zu schön um wahr zu sein. Doch wo ist der Hacken? Worin unterscheidet sich Relimi von Exsila? Und was wird hier anders laufen, als beim grossen Vorbild?</p>
<p>Vom Auftritt her gibt sich Relimi sehr aufgeräumt und übersichtlich. Zwar ist das frühe Beta-Stadium noch gut zu erkennen, und rein von der Funktionalität her darf man  natürlich keinen Vergleich zum grossen Bruder ziehen. Funktionalität ist bekanntlich nicht alles, und den hauptsächlichen Zweck, nämlich den Tauschhandel, erfüllt Relimi augenscheinlich recht gut.</p>
<p>Das Design folgen einem eher einfach gehaltenen Aufbau und Layout, wirken nicht überfrachtet und laden sehr zügig. An einigen Stellen wird Werbung eingeblendet, was allerdings nicht störend wirkt. Für eifrige Nutzer von Social Media bindet Relimi Twitter, Facebook und Google+ ein. Das darf heutzutage ja nicht fehlen und erleichtert des Bewerben eingestellter Angebote.<br />
Die Anwendung scheint in ASP.NET programmiert zu sein &#8212; nett <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Schauen wir uns mal die AGB an. Diese sind noch nicht sehr umfangreich und behandeln aktuell hauptsächlich das Thema Datenschutz. Sehr Positiv nehme ich denn letzten Absatz in den AGB auf:</p>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie, dass die vorliegende Datenschutzerklärung jederzeit durch Veröffentlichung der geänderten Bedingungen auf dieser Website geändert werden kann. Die geänderten Bedingungen treten automatisch 30 Tage nach Veröffentlichung in Kraft. Sie werden über die Änderung benachrichtigt (entweder per E-Mail oder mitteils Mitteilung auf dem Portal).
</p></blockquote>
<p>Erfahrungsgemäss werden die AGB mit der Zeit umfangreicher werden. Wer selbst aus dem Dienstleistungsbereich kommt, kennt das Problem: Neue Regelungen braucht&#8217;s erst, wenn der erste Honk mit einem Thema an einen herantritt, welches mit &#8220;gesundem Menschenverstand&#8221; der Gegenseite nicht mehr zu verklickern ist. Es ist ein Kreuz, vor dem auch Relimi kaum verschont bleiben wird, so dass sich die AGB wohl bald auch über mehrere Seiten erstrecken wird.<br />
Es ist nur logisch, dass man sich als Anbieter das Recht ausbedingt, die AGB jederzeit ändern zu können. Man muss hervorheben, dass die AGB erst 30 Tage nach Ankündigung in Kraft treten, was ich als sehr kundenfreundliche betrachte.</p>
<p>Als eher etwas problematisch sehe ich folgendes: Nach eigenen Angaben will sich Relimi an die schweizer Datenschutzgesetze halten. Die Website wird allem Anschein nach allerdings in der Microsoft Azure Cloud (cloudapp.net) gehostet. Der Demerkationspunkt ist in Amsterdam, was auf das Rechenzentrum in Irland hinweist.<br />
Insofern ist der Hinweis auf schweizer Datenschutz zwar löblich aber nicht relevant: Da innerhalb der EU gehostet wird, gilt für alle Daten automatisch EU-Recht.<br />
Noch schlimmer wäre es, wenn das Hosting in den USA platziert wäre, weil dann sogar amerikanisches Recht zu Anwendung kommt.</p>
<p>Diesem Umstand wird oftmals zu wenig Beachtung geschenkt. Massgebend ist der Standort des Rechenzentrums und nicht der eigene Wohn- oder Firmensitz.<br />
Insofern gehört hierauf entweder darauf hingewiesen, oder aber der Hosting-Standort muss in die Schweiz verlegt werden, wenn man denn die schweizer Datenschutzgesetze wirklich einhalten möchte.</p>
<p>Das bringt mich denn auch zum nächsten Punkt, nämlich wer hinter Relimi steckt. Augenscheinlich &#8220;niemand&#8221;. Weder über den Domain Whois noch auf der Website selbst finden sich greifbare Informationen zu den Personen, die hinter Relimi stehen. Das beisst sich ein wenig mit den AGB. Denn wie kann &#8220;niemand&#8221; die AGB/Datenschutzerklärung einhalten, geschweige denn verbindlich mit den Benutzern abschliessen?</p>
<p>Es zeugt aber von Ernsthaftigkeit, wenn sich hinter einem Angebot nicht ein namenloses nichts sondern etwas greifbares verbirgt. Auch bei einem privaten Freizeitprojekt, das Relimi zu sein scheint, lässt sich dies erreichen, indem man beispielsweise einen Verein gründet und diesen vorschiebt.</p>
<p>Auch oder gerade wenn Relimi unter der Fahne eines Freizeitprojekts segelt (Zitat: Relimi wurde in unserer Freizeit erstellt; es geht darum, eine gute kostenlose Tauschplattform im Internet zu haben.), macht es Sinn gegenüber den Benutzern/Community gewisse Dinge offenzulegen.</p>
<p>Auf der Website finden sich einige markige Aussagen (Zitat: &#8220;Relimi ist eine kostenlose Tausch-Plattform&#8221;, &#8220;Relimi wird für immer kostenlos bleiben&#8221;, &#8220;Sämtliche Dienstleistungen [..] sind kostenlos. Wir finanzieren uns ausschliesslich über Banner-Werbung.&#8221;), die Rückschlüsse über das &#8220;Geschäftsmodell&#8221; zulassen.<br />
Aber ebensolche haben wir von anderer Seite auch schon mal gehört &#8211; wo es geendet hat, wissen wir alle.</p>
<p>Es lässt ja einiges darauf hoffen, dass hinter Relimi einfach der Wunsch steckt, eine kostenlose Plattform für die Community bereit zu stellen.<br />
Doch wir wissen alle, dass der Betrieb von Servern (auch wenn Sie nur in der Cloud gemietet sind) hartes Geld kostet. Mit steigender Benutzerzahlen werden auch die Anforderungen und der Resourcenbedarf steigen, wodurch auch die Kosten steigen werden.</p>
<p>Das ist nur natürlich. Doch darf ich mal hinterfragen, ob die reine Finanzierung über Werbung hierfür ausreichen wird?<br />
Auf der Seite findet sich im FAQ der Hinweis, dass man später mal auch die virtuelle Währung Relimi in Tausch gegen harten Franken kaufen kann.<br />
Das ist schön und gut, doch was passiert wenn die Macher hinter Relimi mehr einnehmen, als der Betrieb kostet? Wer streicht das überzählige Geld ein?</p>
<p>Gerade aufgrund der eher negativen Erfahrungen sähe ich es sehr positiv, wenn die Macher hinter Relimi die Zahlen offenlegen, damit die Community SIEHT, wohin das Geld geht und das ganze greifbar wird.</p>
<p>Gewisse werden jetzt vielleicht denken, ich bin nur ein Nörgler, der alles schlecht reden muss.<br />
Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Ich hinterfrage nur kritisch <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Idee von Relimi finde ich prinzipiell sehr gut. Doch Relimi hat nach meiner Ansicht eine grosse Hypothek vom grossen Vorbild geerbt und muss sich mit dem Vorurteil konfrontieren lassen &#8211; und beweisen, dass es anders geht.</p>
<p>Klare Kommunikation, Transparenz, und vor allem zeigen, wer und was dahinter steckt, sind für mich da starke Argumente für einen nachhaltigen Erfolg.<br />
Klar, aktuell in der Betaphase fehlt noch vieles, und man darf auch nicht alles auf einmal erwarten.</p>
<p>Es würde vielleicht auch nicht schaden, einen offenen Austausch mit der Community zu suchen. Da finden eventuell neue Ideen und weitere freiwillige Helfer<br />
(was sich mit einem gemeinnützigen Verrein hervorragend vereinbaren liesse).<br />
Eventuell sollte auch in den Raum gestellt werden, ob die Benutzer der Plattform nicht doch bereit sind, eine geringe Mitgliedsgebühr (z.B. 5 Franken im Jahr) würden um die Plattform mitzufinanzieren. Es kann ja auch so sein, dass zahlende Mitglieder keine Werbung haben, während bei den nicht-zahlenden halt die Werbung angezeigt wird.</p>
<p>Bliebe zu klären, wie gross die Akzeptanz dafür in der Community ist. Ich wäre aber sofort dabei, wenn gleichzeitig keine Tauschgebühren erhoben werden und der Handel nur in Relimi stattfindet auch anderweitig alles stimmig ist.</p>
<p>So, genug gemeckert, gelästert und gestänkert und tauschen auf Relimi <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man (Cablecom) mir meine Pläne durchkreuzte</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2011/08/02/wie-ma-mir-meine-plane-durchkreuzte/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 18:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gdelmatto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phaq.phunsites.net/?p=723</guid>
		<description><![CDATA[Und wieder mal muss mein Blog für eine Schimpftirade herhalten. Eigentlich will ich das ja gar nicht, aber was sich die Cablecom der Regionet-Betreiber die Cablecom heute geleistet hat, kann ich auch nicht einfach unter den Tisch kehren. Abschliessende Zusammenfassung vom 9. September 2011 Eigentlich wäre die abschliessende Zusammenfassung ja schon vor einigen Tagen fällig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder mal muss mein Blog für eine Schimpftirade herhalten. Eigentlich will ich das ja gar nicht, aber was sich <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> die Cablecom heute geleistet hat, kann ich auch nicht einfach unter den Tisch kehren.</p>
<h2>Abschliessende Zusammenfassung vom 9. September 2011</h2>
<p>Eigentlich wäre die abschliessende Zusammenfassung ja schon vor einigen Tagen fällig gewesen, aber aus zeitlichen Gründen (Umzug, Auspacken, Einrichten, usw) komme ich erst heute dazu.</p>
<p>Nun verhält es sich also wie folgt:</p>
<ul>
<li>Teile meiner Aussage vom 8. August waren quatsch. Es handelt sich DOCH um Cablecom, da sich diese gemäss telefonischer Aussage des Herrn vom Cablecom-Beschwerdemanagement sowohl für den Erbringung des Service in Unterwindisch wie auch die Erschliessung der Siedlung (via Subunternehmer) zuständig zeichnete. Die IBB als Regionet-Betreiber waren/sind hier keineswegs involviert.</li>
<li>Die Richtigstellung der Installation wurde durch &#8220;WEN-AUCH-IMMER&#8221; übernommen. Die platzierten Koax-Dosen wurden entfernt bzw. am richtigen Ort wieder montiert, so dass die Leerdosen nun wie von mir geplant mit Einbau-Access Points bestückt werden konnten.</li>
<li>Cablecom hat mir als Wiedergutmachung für den ganzen Ärger drei Monate zum halben Preis offeriert. Da ich aber auf neue Technik stehe, habe ich mich für Swisscom und Glasfaser entschieden. <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Alles in allem ist die Sache nun damit für mich erledigt.</p>
<p>Als einziges bemängle ich noch die rund 10 Millionen Kilometer Koax-Kabel, die in meinem Schaltkrank so unmotiviert vor sich hin lagern. _Das_ hätte man (der Monteur, oder wer auch immer) wirklich auch sauber ablängen können.</p>
<p><a href="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/IMG_2101.jpg" rel="lightbox[723]"><img src="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/IMG_2101-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" class="aligncenter size-medium wp-image-735" /></a></p>
<h2>Richtigstellung vom 8. August 2011</h2>
<p>Es scheint, dass mein Post einigen Wirbel erzeugt hat. Zu recht, möchte man meinen, wenn man meinen initialen Ausführungen vom 2. August gefolgt ist.</p>
<p>Nach einiger Zeit hat sich dann auch ein freundlicher Herr vom Beschwerdemanagement der Cablecom bei mir gemeldet. Wie sich dann gezeigt hat, war bzw. ist die Cablecom in dieser Sache nur am Rande involviert.<br />
Zwar zeichnet sich Cablecom durchaus für die Zulieferung der Dienstleistungen TV, Telefon und Internet zuständig, setzt in meiner Wohngemeinde jedoch auf einen Regio-Anbieter (die IBB) auf, welcher den Netzausbau tätigt.<br />
Selbiger hat denn auch auch die unten ausgeführte Misere zu verantworten. Nach wie vor befindet sich auch in Klärung, wer denn nun die Richtigstellung der Installation, d.h. den Rückbau der falsch monitierten Dosen in den von mir gewünschten IST-Zustand und die daraus folgenden Kosten zu verantworten hat.</p>
<p>Man mag sich vortrefflich darüber streiten, ob mein Aufschrei nach der &#8220;bösen Cablecom&#8221; berechtigt war, oder nicht.<br />
Dass Cablecom als Serviceanbietern (da kommt irgendwann ja auch die Rechnung daher) irgendwo mit drin hängt, steht ausser Frage. Ist Cablecom Schuld, wenn unten raus (beim Monteur?) was schief läuft? Kommt drauf an: Wenn es ein Cablecom-eigener Monteur auf dem Cablecom-eigenen Netz gewesen wäre, auf jeden Fall. Ist &#8211; wie in diesem Fall &#8211; eine Drittpartei mit einem eigenen Netz involviert, dann sicher nicht.</p>
<p>Der Cablecom muss ich zu Gute halten, dass sie in dieser Sache sehr professionell und zuvorkommend verhalten haben und die Sache trotz einer offenbar nicht unmittelbaren Schuld ihrerseits dennoch ernst nehmen und um eine Lösung bemüht sind.</p>
<p>An meinen ursprünglichen Ausführungen hat sich zwar nichts geändert, nur dass der &#8220;schwarze Peter&#8221; damit nun weiterwandert.<br />
Innerhalb der Hackordnung sieht&#8217;s dann letzten Endes wohl so aus: Cablecom &lt;-&gt; Regionet-Betreiber (IBB) -&gt; eventuell beauftragte Drittunternehmung? -&gt; Service-Monteur.</p>
<p>Man muss ja nicht fragen, wer da ganz zum Schluss den grössten Anschiss abbekommt <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/shit.jpg" rel="lightbox[723]"><img src="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/shit-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-730" /></a></p>
<p><span id="more-723"></span></p>
<h2>Originaltext vom 2. August 2011</h2>
<p>Es fängt eigentlich ganz harmlos an: In meiner unglaublichen Naivität, dass die Welt doch ein schönes Örtchen ist, habe ich mir eine Wohnung gekauft. Es ist eine dieser moderen Neubauten, die eigentlich kaum Wünsche offen lassen. Auch für technikbegeisterte wie mich sind die Weichen gestellt, da unter anderem die Netzanbindung über Glasgasern erfolgt. In der Wohnung selbst sind diverse Anschlusspunkte schon durch bauseitig eingeplanten Leerrohren vorgesehen, einige sind auch von Haus aus bestückt.</p>
<p>Was tut nun ein Freak wie ich? Richtig, er lässt alle Leerrohre bestücken, und zwar mit Cat.6 Netzwerkkabeln, damit man RJ45-Wandsteckdosen montieren kann. Als technikbegeisterter IT-Guy will ich es aber richtig wissen, und lasse an strategischen Punkten nur die Leerrohre mit Kabeln aber ohne Dosen bestücken. Warum ohne Dose, mag man sich fragen. Ganz einfach: an den gewünschten Stellen sollen stattdessen unauffällige Unterputz-WLAN Access Points in die Dose eingesetzt werden, was allemal besser aussieht als diese quirrligeckighässlichen Geräte diverser Hersteller. Der Access Point wird dabei fast unsichtbar in die Wanddose versenkt eingebaut, was von aussen betrachtet kaum anders als eine normale Steckdose aussieht, also ungefähr so:</p>
<p><a href="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/media.jpg" rel="lightbox[723]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-725" src="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/media-278x300.jpg" alt="" width="278" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/802_11n_WiFi_In_Wall_Access_Point.jpg" rel="lightbox[723]"><img class="aligncenter size-full wp-image-724" src="http://phaq.phunsites.net/files/2011/08/802_11n_WiFi_In_Wall_Access_Point.jpg" alt="" width="250" height="209" /></a></p>
<p>Lebten wir in einer perfekten Welt, würde sich nie jemand in die Dinge anderer Leute einmischen und sie einfach machen lassen. Damit könnte unsere nette Geschichte hier auch schon zu Ende sein.</p>
<p>Aber es muss ja bekanntlich immer irgendwelche Querulanten geben, die es besser zu Wissen meinen. Nicht selten richten sie in ihrer unsäglich kurzsichtigen Annahme das Richtige zu tun so richtig grossen Schaden an.</p>
<p>So geschehen diese Woche. Als ich nämlich heute auf die Bestelle zur Besichtigung des Baufortschritts ging, staunte ich nicht schlechte als man mir eröffnete, dass <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> Cablecom spontan auf dem Bau aufgetaucht sei und mit dem Einziehen von Leitungen begonnen habe (Anm. Es war angeblich nie geplant, dass eine Erschliessung mit Kupfer/Koax erfolgen sollte. Lediglich die Erschliessung mit Glasfasern war vorgesehen).</p>
<p>&#8220;Was für Leitungen?&#8221; habe ich gefragt. Ok, eigentlich eine dumme Frage, natürlich diese wahnsinnig fortschrittlichen Koaxial-Kabel, die meiner Ansicht nach schon seit dem letzten Jahrtausend beerdigt gehören!</p>
<p>Richtig grosse Augen habe ich denn auch gemacht, als ich gesehen habe, WO <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> Cablecom Ihre Anschlüsse platziert haben. Im Wohnzimmer praktischerweise zur Küchenfront hin, also genau dort, wo mein Fernseher NICHT stehen wird. Der wird seinen Platz nämlich auf der gegenüberliegenden Wand finden. Bravo, <s>Cablecom</s> Cablecom, richtig gut gemacht, wegen euch würde ich natürlich sofort mein Wohnzimmer anders einrichten!</p>
<p>Ich muss sagen, dass ich kurz darauf dann richtig sauer geworden bin, nämlich als ich festgestellt habe, dass die Monteure auch meine Leerrohre, die ja für den weiter oben beschriebenen Zweck vorgesehen waren, mit Ihrem Kaox zugemüllt haben. Super, <s>Cablecom</s> Cablecom, spätesten JETZT bin ich ein richtig grosser Fan von euch.</p>
<p>Ich fasse also zusammen:</p>
<ol>
<li><s>Cablecom</s> <s>Der Regionet-Betreiber</s> Cablecom hat mir in jedes Zimmer Anschlüsse gelegt, im Wohnzimmer ausgerechnet an jene Stelle, wo ich den Anschluss IM LEBEN NICHT benötigen werde (Im Ernst, wer spannt ein Fernsehkabel quer durch den ganzen Raum???)</li>
<li><s>Cablecom</s> <s>Der Regionet-Betreiber</s> Cablecom hat es geschaft, sämtliche Leerrohre mit ihren Koax-Kabeln zu belegen. Notabene jene Leerrohre, die ich mit Cat6 bestücken liess, teilweise mit, teilweise ohne Dosen. Habe ich schon erwähnt, dass ich diesen Ausbau ZUSÄTZLICH bezahlen musste!?!? Kriege ich wenigstens eine Kostenrückerstattung <s>von Cablecom</s> <s>vom Regionet-Betreiber</s> von Cablecom für die RJ45-Steckdosen, die ICH BEZAHLT HABE und <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> die Cablecom NUN EINFACH SO DURCH IHRE EIGENEN ERSETZT HAT?</li>
<li>Habe ich schon erwähnt, dass ich aufgrund der Handlungsweise <s>von Cablecom</s> <s>des Regionet-Betreibers</s> von Cablecom die ursprünglich LEEREN Wanddosen jetzt nicht wie geplant für meine &#8211; bereits bestellten und bezahlten &#8211; Access Points einsetzen kann! Soll ich da jetzt etwa eine Aufputzdose daneben setzen lassen? Sieht erstens hässlich aus und zweitens: wer bezahlt das? Oder etwa den ganzen Kabelbaum wieder rausreissen, damit ich die Elektroinstallation so vornehmen lassen kann WIE ICH ES WILL und nicht WIE ES MIR <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> die Cablecom DIKTIERT? Wer bezahlt dann das?</li>
<li>Und überhaupt: Wie kommt <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> die Cablecom überhaupt dazu, OHNE MEINE EINWILLIGUNG irgendwelche Installation in MEINER Wohnung durchzuführen?</li>
</ol>
<p>Ich kann kaum beschreiben, wie unsagbar wütend ich aufgrund dieses Verhaltens auf <s>die Cablecom</s> <s>den Regionet-Betreiber</s> die Cablecom bin. Insbesonders, da ich Mehrkosten für einen Ausbau auf mich genommen habe, den <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> die Cablecom mir nun durch ihre unsäglich kurzsichtige Arbeitsweise gründlich zunichte machte. Die Arbeit meines Elektrikers hätte man sich demnach genau so sparen können wie die Arbeit der <s>Cablecom</s> Monteure, ist nämlich &#8211; stand heute &#8211; beides für die Katz!</p>
<p>Vielleicht sollte ich auch erwähnen, dass es die Mitbewerber schon frühzeitig (will heissen: vor mehreren Wochen) geschafft haben, Ihre Zuleitungen und Installationen zu legen. Dass <s>die Cablecom</s> <s>der Regionet-Betreiber</s> die Cablecom jetzt, hier und heute, wo notabene sogar schon die ersten Eigentümer eingezogen sind, noch &#8220;per exgüsé&#8221; angetrabt kommt, um &#8220;noch rasch&#8221; ihre Kabel reinzupflastern, finde ich mehr als seltsam und irgendwie nicht nachvollziehbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Exsila im Wandel: Rouven Küng bezieht Stellung</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2011/07/22/exsila-im-wandel-rouven-kung-bezieht-stellung/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gdelmatto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich mich ja schon über die jüngste Entwicklung bei Exsila ausgelassen. Zuvor hatte ich auch Herrn Küng ein Mail geschrieben und meinen Unmut über die Entwicklung und die schlechte Kommunikation geäussert. Mittlerweile habe ich eine Stellungnahme von Herrn Küng erhalten. Sinne einer Transparent meinerseits hier erstmal mein Mail vom 21. Juli 2011, 11:48 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich mich ja schon über die <a href="http://phaq.phunsites.net/2011/07/21/exsila-tauschen-ist-out/">jüngste Entwicklung bei Exsila</a> ausgelassen.<br />
Zuvor hatte ich auch Herrn Küng ein Mail geschrieben und meinen Unmut über die Entwicklung und die schlechte Kommunikation geäussert.<br />
Mittlerweile habe ich eine Stellungnahme von Herrn Küng erhalten.<br />
<span id="more-695"></span><br />
Sinne einer Transparent meinerseits hier erstmal mein Mail vom 21. Juli 2011, 11:48 Uhr:</p>
<p><code><br />
Von: Gianpaolo Del Matto<br />
Gesendet: Donnerstag, 21. Juli 2011 11:48<br />
An: Rouven Küng<br />
Betreff: Re: Wichtige Änderungen bei Exsila</p>
<p>Sehr geehrter Herr Küng</p>
<p>Ist dieser Newsletter wirklich echt?</p>
<p>Wenn ja, muss ich leider sagen, dass ich schon etwas enttäuscht bin.</p>
<p>Angesichts der kürzlichen Umbauten beim Exsila-Geschäftsmodel war das ja zu erwarten, es scheint ja insgesamt ein gutes Geschäftsmodell zu sein. Gegen Business an sich (auch Gebühren) habe ich nichts einzuwenden, wir wollen ja alle von etwas leben.</p>
<p>Aber was ist aus "Tauschen statt Kaufen" geworden?<br />
Sie haben ja oft genug betont: "Exsila bleibt weiterhin kostenlos".</p>
<p>http://blog.exsila.ch/2007/05/exsila-bleibt-kostenlos.html</p>
<p>http://blog.exsila.ch/2010/02/exsila-fuhrt-die-tauschgebuhr-ein-und.html</p>
<p>Das wird jetzt durch Ihre Ankündigungen der letzten Zeit und der aktuellsten Meldung ad absurdum geführt.</p>
<p>Ich verstehe ja noch, dass ich für Transaktionen in CHF die Gebühr in CHF berappen muss. Aber für Transaktionen in Punkten eine Gebühr<br />
in CHF zahlen, damit bin ich NICHT einverstanden!</p>
<p>Schade auch, dass Sie diese Aenderung nach meiner Ansicht sehr kurzfristig kommunizieren. Eine Woche Vorlauf für diese doch sehr gravierende<br />
Aenderung ist nicht benutzer- (ich sollte wohl besser sagen "kunden"?) -freundlich.</p>
<p>Alles in allem bin ich seit 2008 als reiner Gelegenheitsnutzer bei Exsila dabei. Meine Aktivität auf Exsila dürfte sich mit knapp 150 Transaktionen auch eher am unteren Ende der Skala einordnen.</p>
<p>Im Zuge der Professionalisierung und Kommerzialisierung der Plattform ist uns "Benutzern/Teilnehmern/Exsilanern" schrittweise die Wandlung zum Kunden aufgedrückt worden.</p>
<p>Kein Problem. Dann müssen Sie aber diese Wandlung auch vollziehen!<br />
Dies ist auch der Grund, warum ich Sie mit "Sie" anschreibe, und nicht mit dem vertraulicheren "Du".<br />
Es geht ums Geschäft, neuerdings immer wie mehr um Geld, nicht zu letzt aber um eine Beziehung zwischen einem Anbieter und einem Kunden.</p>
<p>Angesichts Ihrer aktuellen Kommunikation scheinen Sie hier aber noch in der Startup-Zeit hängen geblieben zu sein.</p>
<p>Ich betone: Mir geht's nicht darum, ein paar Gebühren abzuführen. Ich arbeite selbst seit Jahren im Internet-Umfeld und kenne mich mit den<br />
Kosten für Infrastrukturen, Entwickler, Support und dergleichen gut aus. Für die Entwicklung von Exsila in die Kommerzialisierung hinein habe<br />
ich vollstes Verständnis.</p>
<p>Kein Verständnis kann ich jedoch für die kommunikationsweise aufbringen. Es entsteht der Eindruck, dass von Benutzern (die aber bereits KUNDEN sind) ausgegangen wird, mit denen man machen kann, was man will.</p>
<p>In diesem Sinne ziehe ich meine Konsequenz und beende mein Engagement auf Exsila.<br />
Nicht wegen der Gebühren. Auch nicht, weil die Plattform schlecht wäre. Nein, nur wegen der "Message", die transportiert wird.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>Gianpaolo Del Matto<br />
</code></p>
<p>Und hier die Antwort vom 22. Juli 2011, 12:27 Uhr:</p>
<p><code><br />
Subject: 	AW: Wichtige Änderungen bei Exsila<br />
Date: 	Fri, 22 Jul 2011 12:27:23 +0200<br />
From: 	Rouven Küng - Exsila AG<br />
To: 	'Gianpaolo Del Matto'</p>
<p>Sehr geehrter Herr Del Matto</p>
<p>Genau davon werden wir jetzt leben. Exsila hat sich bisher mit dem Verkauf von Exsila-Punkten finanziert. Dies ist leider nicht mehr möglich. Die Kosten müssen neu über alle Transaktionen verteilt werden. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, der Schritt ist aber für den Weiterbestand von Exsila nötig.</p>
<p>Ich spüre Ihre Verärgerung in jeder Zeile und sehe viele Punkte gleich wie Sie. Die Änderung ist nicht gewünscht, muss aber sein. Exsila hat mehr zu bieten, als einfach nur "kostenlos" zu sein. Das habe ich in den letzten Monate begriffen. Die Art und Weise wie Exsila momentan kommuniziert ist nicht immer optimal. Auf der anderen Seite ist ein solcher krasser Wechsel einfach nicht simple in der Kommunikation.</p>
<p>Sie sprechen in Ihrem ausführlichen Text von der Abwendung vom Kunden. Effektiv haben alle Anpassungen nur einen Zweck: Exsila eine Zukunft zu geben und den Kunden eine Perspektive zu geben. Das ist nicht der ursprüngliche Gedanke, aber alles was ich jetzt zu bieten habe.</p>
<p>Falls Sie sich gegen Exsila entscheiden, möchte ich mich für Ihren Einsatz bedanken.</p>
<p>Freundliche Grüsse<br />
</code></p>
<p>Besten Dank, Herr Küng, für Ihre offene und ehrliche Rückmeldung.<br />
Es freut mich zu sehen, dass ich wenigstens nicht mit einem Formbrief abgetackelt werde und Sie auf meine kritischen Anmerkungen eingehen.</p>
<p>Wenn man sich die Twitter-, Blog- und Facebook-Meldungen so ansieht, sind viele Exsilaner sichtlich verärgert angesichts dieser Entwicklungen.<br />
Legt man die &#8220;Trägheit&#8221; des Menschen zugrunde, dürften letztens nicht allzuviele Abspringen, aber es werden doch ein paar sein. Ich denke da vor allem an jene Exsilaner, die den Tauschgedanken wirklich gelebt und sich vielleicht sogar als Helfer engagiert haben.<br />
Für viele ist die aktuelle Entwicklung wie ein Schlag ins Gesicht. Die mehrfach angesprochene und auch eingestandene sub-optiomale Kommunikation tut hier ein übriges. Zumindest darüber (und hoffentlich auch der Konsequenzen) scheinen Sie sich bewusst zu sein.</p>
<p>Ob Exsila hiervon &#8220;empfindlich&#8221; getroffen wird, vermag ich nicht zu beurteilen.</p>
<p>Mir drängt sich angesichts der vorliegenden Informationen allerdings ein anderer Gedanke auf, nämlich dass die aktuelle Entwicklung vielleicht sogar eine Folge eines akkuten Liquiditätsproblems sein könnte:</p>
<ul>
<li>Schon die kurzfristige Einführung des Frankens vor zwei Monaten (und damit die Einnahme von Verkaufsgebühren) könnte man als dringend benötigen Bedarf an liquiden Mitteln deuten</li>
<li>Auch die neuerliche, wiederm kurzfristige Ankündigung zur Anpassung des Gebührenmodells, könnte man dahingehend deuten, dass dringend Cash benötigt wird</li>
<li>Sie geben selbst zu, dass die alleinige Finanzierung über den Punkteverkauf nicht mehr möglich ist. Ein Wechsel ist also (dringend?) angesagt.</li>
<li>Insgesamt mas es durchaus sein, dass die gravierende Umstellung des Geschäftsmodells von langer Hand geplant war. Die kurzfristige Informationspolitik erweckt jedoch den Eindruck reaktiven Verhaltens und wirkt keineswegs geplant.</li>
</ul>
<p>Ich hoffe aufrichtig, dass meine rein spekulative Meinung falsch ist und wir hier nur Zeugen ebenso schlechter wie ungeplanter Informationspolitik werden.<br />
An meiner bereits geäusserten Entscheidung, Exsila als Benutzer/Kunde den Rücken zu kehren, ändert sich indess nichts.</p>
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		<item>
		<title>Exsila: Tauschen ist Out &#8211; oder wie aus Exsilanern heimlich Kunden wurden</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2011/07/21/exsila-tauschen-ist-out/</link>
		<comments>http://phaq.phunsites.net/2011/07/21/exsila-tauschen-ist-out/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 19:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gdelmatto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich &#8211; wie alle anderen Exsilaner &#8211; einen Spezialnewsletter per Mail erhalten. Die Aussage des Mails: Künftig sollen alle Gebühren in Franken bezahlt werden. Ich kann das zwar aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus noch einigermassen nachvollziehen. Stossend finde ich jedoch, wie dies kommuniziert wurde. Hier erstmal das Mail von heute: Hallo Gianpaolo Dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich &#8211; wie alle anderen Exsilaner &#8211; einen Spezialnewsletter per Mail erhalten. Die Aussage des Mails: Künftig sollen alle Gebühren in Franken bezahlt werden. Ich kann das zwar aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus noch einigermassen nachvollziehen. Stossend finde ich jedoch, wie dies kommuniziert wurde.</p>
<p><span id="more-687"></span><br />
Hier erstmal das Mail von heute:</p>
<p><code><br />
Hallo Gianpaolo</p>
<p>Dies ist ein Spezialnewsletter mit wichtigen Änderungen zu Exsila. Deshalb werden diese Information auch an alle Mitglieder versendet, welchen den normalen Newsletter nicht abonniert haben.</p>
<p>Die Änderungen auf einen Blick</p>
<p>1. Exsila senkt die Verkaufsgebühr von 6 auf 5%.<br />
2. Exsila verrechnet alle Verkaufsgebühren in Schweizer Franken. Dies betrifft auch Transaktionen in Exsila-Punkten.</p>
<p>Diese Änderungen treten per Donnerstag, 28.07.2011 in Kraft. Alle in der Zwischenzeit (bis 27.07.2011) getätigten Käufe und Verkäufe sind nicht davon betroffen und werden nach dem bestehenden Gebührenmodell verrechnet.</p>
<p>Das Einstellen von Angeboten ist weiterhin kostenlos und mit unbeschränkter Laufzeit möglich.</p>
<p>Von der Tauschbörse zur Handelsplattform</p>
<p>Dies ist der letzte Schritt in einer Reihe von Anpassungen, welche in den letzten Wochen und Monaten stattgefunden haben. Exsila vollzieht somit den Wechsel von der Tauschbörse zur Handelsplattform.</p>
<p>Exsila ist damit nicht mehr kostenlos. Das Exsila-Team ist sich bewusst, dass dieser Schritt der ursprünglichen Philosophie von Exsila widerspricht. Der aktuelle Trend im Bereich DVDs macht diesen Schritt aber nötig. Wir wünschen uns, dass wir dir weiterhin tolle Angebote und den gewohnten Service bieten dürfen.</p>
<p>Hast du Fragen und Kommentare zu den jüngsten Veränderungen? Gerne beantworte ich deine Anfrage persönlich per Email: rouven.kueng at exsila.ch</p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Rouven Küng, Gründer von Exsila<br />
</code></p>
<p>Ich halte fest: Ich bin sicher nicht DER Exsilaner. Ich habe nie gross mitgemacht beim Aufbau der Datenbank, habe keine Tauschinsel ins Leben gerufen oder mich &#8211; abgesehen vom Tauschen &#8211; anderweitig an Exsila beteiligt. Ich war ganz normaler Nutzer, eben so wie viele andere auch. Mit meinen rund 150 Transaktionen bin ich sicher auch eher am unteren Ende der Skala einzuordnen.</p>
<p>Trotzdem: Ich war seit 2008 dabei. Die Einfachheit, mit der ein Tausch (!!!) via Exsila abgewickelt werden konnte, hat mich begeistert. Gerade auch Filme und CDs, die anderweitig vielleicht nicht mehr an den Mann/die Frau zu bringen waren, fanden über Exsila einen neuen Besitzer.</p>
<p>Mit dem anhaltenden Wachstum ist natürlich klar, dass auch die Anforderung steigen. Neue Funktionen mussten her. Neue Server, um die Anfragen zu bedienen. Irgendwann tauchten Zusatzangebote auf (Filme neu kaufen oder &#8220;gebraucht&#8221; tauschen). Bonusprogramme tauchten auf, und, und, und.</p>
<p>Alles in allem jedoch alles Dinge, die sich mit dem Grundgedanken von Exsila (Motto: Tauschen statt kaufen) nie gebissen haben. Man wurde ja auch nie Müde zu betonen, dass bei allen Erweiterungen von Exsila der Tauschgedanke hochgehalten und die Plattform weiterhin kostenlos sein werde. Tja, dass einen solche Aussagen irgendwann einmal in den A&#8230;. kneifen, darauf komme ich später noch zurück <img src='http://phaq.phunsites.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die erste (für manche unverständliche) Überraschung kam, als man mit recht fadenscheiniger Argumentation (Stichwort: Inflation) eine <a href="http://blog.exsila.ch/2010/02/exsila-fuhrt-die-tauschgebuhr-ein-und.html" target="_blank">Tauschgebür (damals noch 3 %) eingeführt</a> hat. Fadenscheinig deshalb, wenn man es so betracht: Exsila braucht Geld um die Plattform zu betreiben. Das ist verständlich, einen oder mehrere Server irgendwo reinzustellen und zu betreiben kann schnell ein paar hundert bis tausend Franken im Monat kosten. Um dieses Geld aufzutreiben, &#8220;kauft&#8221; man sich Exsila-Punkte.<br />
Wenn man diesen Punkte-Kauf eher als &#8220;Spende&#8221; betracht (gib und &#8230;. Franken für den Betrieb der Plattform, dafür geben wir dir &#8230;. Punkte für den Tauschhandel auf Exsila), dann macht dieses ganze Inflations-Blabla absolut keinen Sinn.<br />
Wenn man hingegen wirtschaftliche Interessen dahinter stellt (Exsila will Geld VERDIENEN), dann sieht das ein bisschen anders aus.<br />
Dennoch: Punkte abziehen als Tauschgebühr gegen Inflation auf einer Platform, die sich dem TAUSCHHANDEL verschrieben hat? Haben viele nicht verstanden und zähneknirschend geschluckt.<br />
Ich möchte da auch mal die Frage aufwerfen: Gegen die Inflation (oder den Zerfall der Kaufkraft der Exsila-Punkte, wenn man denn diese als Währung betrachten will), hat die Tauschgebür nun WIE GENAU geholfen? Und WO GENAU zeichnete sich der Zerfall der Kaufkraft ab? WIE GENAU hat dies gegen gewisse Mondpreise helfen, die einzelne Teilnehmer für gewisse Artikel verlangt haben? Lassen wir das &#8230;</p>
<p>Hatte ich schon erwähnt, wieviel Vorlauf Exsila bei dieser Ankündigung damals gegeben hat? Nein? Es war knapp eine Woche. Immerhin gab&#8217;s wenigstens den Versuch, die aufkeimenden Fragen auf der Website in Form eines FAQs zu beantworten. Dennoch, ich fand schon diese Änderung suboptiomal, zu kurzfristig und im Grunde genommen nicht sehr kundenfreundlich kommuniziert.</p>
<p>Oh&#8230; jetzt habe ich &#8220;kundenfreundlich&#8221; geschrieben. Damals waren wir Exsilaner ja eigentlich noch nicht so wirklich Kunde, oder doch? Oder höchstens dann Kunde, wenn man vielleicht Punkte oder Verpackungen gekauft hat. Wenn nichts gekauft wird, also kein reales Geld geflossen ist, kann man doch irgendwie kein Kunde sein, oder? Bestenfalls kann man hier von einem Nutzer oder Anwender sprechen. Aus meiner Sicht ist jemand, der eine (zur Hauptsache) kostenlose Dienstleistung im Web nutzt, kein Kunde. Exsila stellte bis dahin ja &#8220;nur&#8221; eine Tauschplattform. Dienstleistung, ja, zugegebenermassen, aber eben &#8211; kostenlos. Von Kunden zu sprechen macht damit keinen Sinn, es sind &#8220;Anwender&#8221; oder &#8220;Nutzer&#8221;.<br />
Mit der (kurzfristigen) Einführung der Tauschgebühr zeichnete sich also ein erster Schritt ab, die Nutzer in ein Kunden-Verhältnis zu pressen.</p>
<p>Übrigens: Im Hintergrund und von der breiten Öffentlichkeit eher unbemerkt wurde Exsila zuerst als GmbH gegründet und später in eine AG umgewandelt. Spätestens mit der AG war klar, dass hier wirtschaftliche Interessen dahinter stecken. Ist ja per se auch nichts verwerfliches dabei, hätte ich auch so gemacht.</p>
<p>Dann kam vor kurzem der nächste Streich, nämlich die <a href="http://blog.exsila.ch/2011/05/herzlich-willkommen-schweizer-franken.html" target="_blank">Einführung des Frankens</a> zusätzlich zu den Exsila-Punkten. Auch hier beachte man die wiederum sehr kurzfristige Informationspolitik.<br />
Für die Meisten war das kaum ein Thema, da die Punkte ja weiterhin bestand haben. Man beachte jedoch den subtilen Hinweis: Kaufen und Verkaufen leicht gemacht &#8211; Jetzt auch in Schweizer Franken.<br />
Moment mal: Kaufen? Verkaufen? Wann genau haben wir aufgehört zu tauschen? Ach ja, vor etwa einem Jahr, mit Einführung der Tauschgebühr. Exsilaner sind also irgendwann in den letzten 18 Monaten zum Kunden mutiert &#8211; die meisten haben&#8217;s nicht mal bemerkt.</p>
<p>Da will ich aber mal folgendes dazu anmerken: Wenn wir jetzt plötzlich VERKAUFEN und KAUFEN (statt zuvor TAUSCHEN), dann sind wir also Kunden. Es fliesst Geld. Es muss somit ein (für mehreren Seiten?) wirtschaftliches Interesse da sein. Wie war das noch gleich mit der Tauschplattform?</p>
<p>Und heute kommt dann dieser Newsletter reingeschneit. Neuerdings werden die Tauschgebühren &#8230; oh &#8230; Hoppla&#8230; da ist ja jetzt von VERKAUFS-Gebühren die Rede! Also, die Verkaufsgebühren fallen auf jeden Fall in Franken an, egal ob in Franken oder Punkten getau&#8230;. ge-/verkauft wurde.<br />
Es wird ja auch darauf hingewiesen, dass sich Exsila von der Tausch- zur Verkaufsplattform gewandelt habe.</p>
<p>Damit sind wir Exsilaner spätestens HEUTE ganz normale Kunden geworden. Und als KUNDE von Exsila sage ich dazu folgendes:</p>
<li>Eine Informationspolitik, die solch gravierende Änderungen mit kaum einer Woche Vorlauf kommuniziert, ist schlicht inakzeptabel.</li>
<li>Das mag jetzt bünzlig sein: Aber wenn ich Kunde bin, dann gilt aber jetzt auch wieder die normale Höflichkeitsform. Fertig mit &#8220;Du&#8221;. Exsila ist keine kostenlose Tausch-Plattform mehr, sondern ein Verkaufsportal. Es fliesst Geld. Ab jetzt also &#8220;Sie&#8221;.</li>
<li>Es ist nicht nachvollziehbar, wieso auf einer &#8220;virtuellen&#8221; Währung plötzlich Tauschgebühren in realer Währung zu berappen sind. Das stösst nebenbei auch noch anderen sauer auf, nicht nur mir.</li>
</ul>
<p>Um das ganze klar zu sagen: Mir geht&#8217;s nicht darum, ein paar Gebühren abzudrücken. Das mache ich auf eBay und Ricardo auch und ist absolut kein Thema.<br />
Ich finde es aber eine absolute Frechheit, wie das ganze kommuniziert wurde. Exsila will Business machen, dafür habe ich vollstes Verständnis. Dann soll sich Exsila aber auch danach verhalten. Die &#8220;friss oder stirb&#8221;-Informationspolitik, und das erst noch während der Sommerferien, wo&#8217;s eh kaum jemand mitkriegt, ist eine Zumutung. Da kann dann meinetwegen noch lange in den AGB drin stehen, dass man selbige binnen Wochenfrist ändern kann. Das ist höchstens dann akzeptabel, wenn ein akkuter Notfall eine kurzfristige Änderung dringend erforderlich macht. Es kann mir aber keiner sagen, dass man von dieser gravierenden Änderung nicht schon länger gewusst hätte (steht ja auch zwischen den Zeilen im Newsletter, dass sich das abgezeichnet habe). In dem Fall hätte man das auch etwas früher ankündigen können!</p>
<p>Auch hier geht&#8217;s mir nicht darum, dass etwas geändert wird. Es geht mir nur um die &#8220;Message&#8221;, die durch diese kurze Vorlaufzeit rübergebracht wird.<br />
So klingts nämlich, wie schon bei den früheren Änderungen mehr nach: &#8220;Hey, wir machen mal, du hast eh nix zu melden und im übrigen ist es uns eh egal, du bist ja eh niemand&#8221;. Ich denke mir dann sowas: &#8220;Oh, toll. Die haben wieder was geändert. Und schau wie kurzfristig, das sieht so richtig ungeplant und schnellschussmässig aus, frei nach dem Motto: Wir müssen jetzt, weil jemand vergessen hat das Mail schon vor drei Wochen zu schicken, aber wir machen jetzt trotzdem mal.&#8221;</p>
<p>@Exsila? Merkt Ihr was? Ihr habt uns Exsilaner zu Kunden gemacht! Dann verhaltet euch bitte auch entsprechend!</p>
<p>Mir ist schon klar, dass auch andere Anbieter Ihre AGB ändern. Viele kommunizieren dies oft nicht einmal. Mit diesen Anbietern will ich aber auch nichts zu tun haben.<br />
All anderen, mit denen ich geschäfte, die bringen es seltsamerweise problemlos hin, mit akzeptabler Vorlaufzeit (und das heisst für mich: mindestens vier Wochen) auf Vertrags- oder AGB-Änderungen hinzuweisen. Eine Änderung der AGB bedeutet unter Umständen ja auch, dass man als Kunde reagieren muss, weil sich ggf. die Rechtslage ändert.</p>
<p>Ausserdem schafft die aktuelle Situation auch nicht gerade Vertrauen, allfälliges Guthaben auf dem Transaktions-Konto bei Exsila zu parkieren. Denn, was passiert mit einem allfälligen Guthaben, wenn Exsila Konkurs geht? Davon steht nämlich nichts in den AGB. Da darf man also davon ausgehen, dass es ganz normale Forderung im Rang 3 reinkommt, sprich verloren ist.</p>
<p>Unter diesen Voraussetzungen fühle ich ich nicht mehr wohl bei Exsila. Nicht wegen der paar Franken und Rappen Gebühren. Aber als KUNDE mag ich nicht mit einem Dienstleister zusammenarbeiten, der mich von heute auf morgen vor gemachte Tatsachen stellt und &#8211; so kommt&#8217;s jedenfalls rüber &#8211; nicht für voll nimmt.</p>
<p>Ich nehme übrigens noch Wetten an wie lange es dauert, bis Exsila das Punktesystem gänzlich abschafft. Ich sage mal: In spätestens zwei Monaten. Ich werde dann allerdings nicht mehr auf der Plattform sein um das mitzuerleben.<br />
Man darf auch noch darauf wetten, ob ich eine Antwort von Herrn Küng erhalten werde. Ich wette, dass es einfach ausgesessen und totgeschwiegen wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linux ECONET exploit to work on FreeBSD? Don&#8217;t jump at trolls!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 21:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

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		<description><![CDATA[Few days ago, the Linux ECONET exploit was uncovered. Not long afterwards a customer contacted us at work to know, if he was vulnerable or not. His arguments: Someone posted to the mailing list that FreeBSD would be exploitable as well &#8211; not to mention that the customer indeed uses FreeBSD. I instantly replied, that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Few days ago, the <a href="http://seclists.org/fulldisclosure/2010/Dec/85" target="_blank">Linux ECONET exploit</a> was uncovered.</p>
<p>Not long afterwards a customer contacted us at work to know, if he was vulnerable or not.</p>
<p>His arguments: Someone posted to the mailing list that FreeBSD would be exploitable as well &#8211; not to mention that the customer indeed uses FreeBSD.<br />
<span id="more-423"></span><br />
I instantly replied, that FreeBSD would _not_ be vulnerable, otherwise a security advisory would have been posted on <a href="http://www.freebsd.org/security/advisories.html" target="_blank">their site</a>.</p>
<p>Grieving in unbelief? Well, despite of being very unlikely, that a Linux-specific exploit would run without modification on FreeBSD, would it not be required to also have the ECONET symbols available in the sources and additionally also a network driver for it?</p>
<p>Let&#8217;s check on the full source tree:</p>
<p><code><br />
[root@sandbox ~]# grep -rile econet /usr/src/*<br />
/usr/src/contrib/ipfilter/bpf-ipf.h<br />
/usr/src/contrib/ipfilter/pcap-bpf.h<br />
/usr/src/contrib/ipfilter/lib/ipft_pc.c<br />
/usr/src/contrib/libpcap/savefile.c<br />
/usr/src/contrib/libpcap/pcap/bpf.h<br />
/usr/src/contrib/openbsm/libbsm/bsm_domain.c<br />
/usr/src/contrib/openbsm/sys/bsm/audit_domain.h<br />
/usr/src/sys/bsm/audit_domain.h<br />
/usr/src/sys/net/bpf.h<br />
/usr/src/sys/security/audit/audit_bsm_domain.c<br />
</code></p>
<p>This much ends up in the system&#8217;s include directory:</p>
<p><code><br />
[root@Vigor65 ~]# grep -rile econet /usr/include/<br />
/usr/include/bsm/audit_domain.h<br />
/usr/include/net/bpf.h<br />
/usr/include/pcap/bpf.h<br />
</code></p>
<p>However nothing of this all seems directly related to an ECONET driver, but instead to the Berkeley Packet Filter.</p>
<p>So to speak, trying to compile the exploit raises expected errors about undeclared symbols.</p>
<p><code><br />
exploit.c: In function 'main':<br />
exploit.c:217: error: 'PF_ECONET' undeclared (first use in this function)<br />
exploit.c:217: error: (Each undeclared identifier is reported only once<br />
exploit.c:217: error: for each function it appears in.)<br />
exploit.c:250: error: 'MAP_ANONYMOUS' undeclared (first use in this function)<br />
exploit.c:261: error: 'CLONE_VM' undeclared (first use in this function)<br />
exploit.c:261: error: 'CLONE_CHILD_CLEARTID' undeclared (first use in this function)<br />
</code></p>
<p>To summarize this: The exploit does not apply to FreeBSD &#8211; not even after loading linux.ko and installing linux_base-f10 or a similar linux compatibility port.</p>
<p>As for the reporter, I feel this is indeed a fake because auf several reasons.</p>
<ol>
<li>His posting reflects a FreeBSD host as from the &#8216;uname&#8217; output being exploitable. But looking at his post and the previous post, the memory addresses are absolutely identical. It is very unlikely that memory addresses for two different operating systems ever be identical, that much is sure. This all looks indeeded copy-pasted and rewritten.
<p> <a href="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/faked_report.png" rel="lightbox[423]"><img src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/faked_report-300x80.png" alt="" title="faked_report" width="300" height="80" class="aligncenter size-medium wp-image-424" /></a></li>
<li>The guy posted further comments to the topic which makes me feel that he&#8217;s just a troll trying to bash around</li>
<li>Not to mention the domain name, which exists, but was registered using absolute fake data as seen on the screenshot. This indeed looks trollish to mee. If he was serious about this, he would stand with his name. Period.
<p><a href="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/whois_lookup.png" rel="lightbox[423]"><img src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/whois_lookup-186x300.png" alt="" title="whois_lookup" width="186" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-425" /></a></li>
</ol>
<p>So, this is a perfect example of how people jump at trolls. As if we all didn&#8217;t have better things to do &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Shutdown of Phunsites&#8217; Lab</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/</link>
		<comments>http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 12:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>

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		<description><![CDATA[So, this is the end, after all what we went through? Today I took the time to shutdown the Phunsites&#8217; Lab. During all these years, it served a good purpose. Most of my ideas and PoCs were initially developped on these machines, before they evolved in some detailed design specs. I can&#8217;t count how often [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, this is the end, after all what we went through?</p>
<p>Today I took the time to shutdown the Phunsites&#8217; Lab. During all these years, it served a good purpose. Most of my ideas and PoCs were initially developped on these machines, before they evolved in some detailed design specs.<br />
<span id="more-245"></span><br />
I can&#8217;t count how often I re-installed these machines, compiled new kernels and complete userland. It was definitely a lot.</p>
<p>As you see from the pictures, there&#8217;s quiet a few machines, which made up my lab: 3 Sun Enterprise 450, 2 Sun Netra T1, 1 Sun SparcStation 20, 1 Sun Ultra 5, 1 Sun Ultra 2, a DEC Workstation and a Standard Intel-based Dual-CPU Machine.<br />
Additionally there where a Cisco 2900-EN-XL switch, a serial console server, some external SCSI disk enclosures and zillions of spare material like CPU, Memory, Hard Drivers, and so on.</p>
<p>Originally, this equipment was joined by some SGI machines: 1 Indy, 1 Indigo and 2 O2 workstations. These have however been sold off last year already.</p>
<p>Now, finally, it seems to have come to an end. As with todays virtualization technology, there&#8217;s no real need all these machines to me anymore.</p>
<p>I will definitely keep some of the machines, the two Netra T1, as I have an idea already on how to put them to good use.<br />
The others will be cleaned, repaired if needed, and then sold off on eBay.</p>
<p>So to concluded: Phunsites&#8217; Lab WILL return. But it will be all different than it used to be.</p>

<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1284/' title='IMG_1284'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1284-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1284" title="IMG_1284" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1285/' title='IMG_1285'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1285-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1285" title="IMG_1285" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1286/' title='IMG_1286'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1286-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1286" title="IMG_1286" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1287/' title='IMG_1287'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1287-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1287" title="IMG_1287" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1288/' title='IMG_1288'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1288-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1288" title="IMG_1288" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1289/' title='IMG_1289'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1289-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1289" title="IMG_1289" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1291/' title='IMG_1291'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1291-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1291" title="IMG_1291" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1292/' title='IMG_1292'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1292-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1292" title="IMG_1292" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1293/' title='IMG_1293'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1293-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1293" title="IMG_1293" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1295/' title='IMG_1295'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1295-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1295" title="IMG_1295" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1299/' title='IMG_1299'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1299-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1299" title="IMG_1299" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1300/' title='IMG_1300'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1300-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1300" title="IMG_1300" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1306/' title='IMG_1306'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1306-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1306" title="IMG_1306" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1307/' title='IMG_1307'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1307-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1307" title="IMG_1307" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1308/' title='IMG_1308'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1308-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1308" title="IMG_1308" /></a>
<a href='http://phaq.phunsites.net/2010/12/16/the-shutdown-of-phunsites-lab/img_1309/' title='IMG_1309'><img width="150" height="150" src="http://phaq.phunsites.net/files/2010/12/IMG_1309-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_1309" title="IMG_1309" /></a>

]]></content:encoded>
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		<title>My Favorite Firefox Plugins</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2007/03/28/my-favorite-firefox-plugins/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 18:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phaq.phunsites.net/2007/03/28/my-favorite-firefox-plugins/</guid>
		<description><![CDATA[Here&#8217;s a list of my favorite Firefox plugins: Download Statusbar Aging Tabs ShowIP ASnumber FireFTP No big list after all, but essentially all I need.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Here&#8217;s a list of my favorite Firefox plugins:</p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/26">Download Statusbar</a></li>
<li><a target="_blank" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3542">Aging Tabs</a></li>
<li><a target="_blank" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/590">ShowIP</a></li>
<li><a target="_blank" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2072">ASnumber</a></li>
<li><a target="_blank" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/684">FireFTP</a></li>
</ul>
<p>No big list after all, but essentially all I need.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Goodbye rampart, welcome ph!</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2007/01/24/goodbye-rampart-welcome-ph/</link>
		<comments>http://phaq.phunsites.net/2007/01/24/goodbye-rampart-welcome-ph/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 00:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://phaq.phunsites.net/2007/01/24/goodbye-rampart-welcome-ph/</guid>
		<description><![CDATA[Phunsites is evolving again. Let's say farewell to "rampart" and welcome the new ph! style.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>It&#8217;s been almost a year now since phunsites was relaunched after a rather long time of absence.</p>
<p>I remember writing my first post, which expressed my doubts that I would ever find enough time to create a unique web design.</p>
<p>However, after reflecting about phunsites and the achievements made so far, I finally decided to climb the mountain.<br />
<span id="more-77"></span><br />
A great deal of work has already been completed, including creating the new design, adding link redirects, changing article references and micj more.</p>
<p>But there is still plenty of work to do, which includes re-implementing the photo gallery and the media archive (changeing their original web design will be driving me crazy for sure&#8230;) and fixing some minor glitches here and there.</p>
<p>As you&#8217;ve propably noticed, there is also a drastic change in the site structure itself. While there was just &#8220;Phlog&#8221; (Phunsites Blog) in the past, the site will be divided into several subsites in the future.</p>
<p>&#8220;Phlog&#8221; was already replaced the &#8220;phaq&#8221; (Phunsites FAQ), which will however cover the same tech topics as before.<br />
With &#8220;phersonal&#8221; (Phunsites Personal) a new sidekick covering primarily personal topics has been added to the site.</p>
<p>And for the inpatient ones who can&#8217;t wait for new topics on Phlog/phaq: Yes, there are some new articles underway, including the FreeBSD software RAID benchmarks promised a few days ago.</p>
<p>It&#8217;s time. Let&#8217;s farewell &#8220;rampart&#8221; and welcome the new ph! style. Enjoy!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>How To Check DNS Blacklist Entries</title>
		<link>http://phaq.phunsites.net/2007/01/17/how-to-check-dns-blacklist-entries/</link>
		<comments>http://phaq.phunsites.net/2007/01/17/how-to-check-dns-blacklist-entries/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 08:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits and Bytes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phunsites.net/wp/2007/01/17/how-to-check-dns-blacklist-entries/</guid>
		<description><![CDATA[In case you ever happen to be listed on a DNS blacklist you&#8217;ll propably find it useful checking for the actual DNS reply. The point is that many popular blacklists usually provide information and database checks on their websites, however the latter one very often do not reflect current entries withint the blacklist. So, the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In case you ever happen to be listed on a DNS blacklist you&#8217;ll propably find it useful checking for the actual DNS reply.<br />
The point is that many popular blacklists usually provide information and database checks on their websites, however the latter one very often do not reflect current entries withint the blacklist.<br />
<span id="more-76"></span><br />
So, the way to go is either using &#8216;host&#8217;, &#8216;dig&#8217; or &#8216;nslookup&#8217;. Requested addresses must be specified equally as if you were actually searching for a reverse entry (PTR).</p>
<p>In the example given, the IP address &#8220;192.168.0.1&#8243; (reversed 1.0.168.192) is assumed, while &#8216;ns.of.choice&#8217; is a synonym for your local nameserver.</p>
<p>So a query for &#8216;dig&#8217; might look like this (output stripped a little):</p>
<p>#dig 1.0.168.192.blacklist.domain.tld @ns.of.choice  ANY<br />
;; QUESTION SECTION:<br />
;1.0.168.192.blacklist.domain.tld. IN      ANY</p>
<p>;; ANSWER SECTION:<br />
1.0.168.192.blacklist.domain.tld. 3600 IN  A       127.0.0.6<br />
1.0.168.192.blacklist.domain.tld. 3600 IN  TXT     &#8220;sample for typical rbl message&#8221;</p>
<p>The same query for the &#8216;host&#8217; command:</p>
<p>#host -t any 1.0.168.192.blacklist.domain.tld ns.of.choice<br />
Using domain server:<br />
Name: ns.of.choice<br />
Address: 192.168.1.1#53<br />
Aliases:</p>
<p>1.0.168.192.blacklist.domain.tld has address 127.0.0.6<br />
1.0.168.192.blacklist.domain.tld descriptive text &#8220;sample for a typical rbl message&#8221;<br />
And the same again using &#8216;nslookup&#8217;:</p>
<p>#nslookup -class=any 1.0.168.192.blacklist.domain.tld ns.of.choice<br />
Server:         ns.of.choice<br />
Address:      192.168.1.1#53</p>
<p>Name:   1.0.168.192.blacklist.domain.tld<br />
Address: 127.0.0.6<br />
1.0.168.192.blacklist.domain.tld   text = &#8220;sample for typical rbl message&#8221;</p>
<p>You may also choose to query any authoritative nameserver of the blacklist in particular (refer to authority section or the SOA records respectively), since querying your local name-server may be not be accurate due to TTL intervals.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.completewhois.com/">CompleteWhois</a> also provides a conventient interface for searching multiple RBL&#8217;s at once.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

