Und wieder mal muss mein Blog für eine Schimpftirade herhalten. Eigentlich will ich das ja gar nicht, aber was sich die Cablecom der Regionet-Betreiber die Cablecom heute geleistet hat, kann ich auch nicht einfach unter den Tisch kehren.
Abschliessende Zusammenfassung vom 9. September 2011
Eigentlich wäre die abschliessende Zusammenfassung ja schon vor einigen Tagen fällig gewesen, aber aus zeitlichen Gründen (Umzug, Auspacken, Einrichten, usw) komme ich erst heute dazu.
Nun verhält es sich also wie folgt:
- Teile meiner Aussage vom 8. August waren quatsch. Es handelt sich DOCH um Cablecom, da sich diese gemäss telefonischer Aussage des Herrn vom Cablecom-Beschwerdemanagement sowohl für den Erbringung des Service in Unterwindisch wie auch die Erschliessung der Siedlung (via Subunternehmer) zuständig zeichnete. Die IBB als Regionet-Betreiber waren/sind hier keineswegs involviert.
- Die Richtigstellung der Installation wurde durch “WEN-AUCH-IMMER” übernommen. Die platzierten Koax-Dosen wurden entfernt bzw. am richtigen Ort wieder montiert, so dass die Leerdosen nun wie von mir geplant mit Einbau-Access Points bestückt werden konnten.
- Cablecom hat mir als Wiedergutmachung für den ganzen Ärger drei Monate zum halben Preis offeriert. Da ich aber auf neue Technik stehe, habe ich mich für Swisscom und Glasfaser entschieden.
Alles in allem ist die Sache nun damit für mich erledigt.
Als einziges bemängle ich noch die rund 10 Millionen Kilometer Koax-Kabel, die in meinem Schaltkrank so unmotiviert vor sich hin lagern. _Das_ hätte man (der Monteur, oder wer auch immer) wirklich auch sauber ablängen können.

Richtigstellung vom 8. August 2011
Es scheint, dass mein Post einigen Wirbel erzeugt hat. Zu recht, möchte man meinen, wenn man meinen initialen Ausführungen vom 2. August gefolgt ist.
Nach einiger Zeit hat sich dann auch ein freundlicher Herr vom Beschwerdemanagement der Cablecom bei mir gemeldet. Wie sich dann gezeigt hat, war bzw. ist die Cablecom in dieser Sache nur am Rande involviert.
Zwar zeichnet sich Cablecom durchaus für die Zulieferung der Dienstleistungen TV, Telefon und Internet zuständig, setzt in meiner Wohngemeinde jedoch auf einen Regio-Anbieter (die IBB) auf, welcher den Netzausbau tätigt.
Selbiger hat denn auch auch die unten ausgeführte Misere zu verantworten. Nach wie vor befindet sich auch in Klärung, wer denn nun die Richtigstellung der Installation, d.h. den Rückbau der falsch monitierten Dosen in den von mir gewünschten IST-Zustand und die daraus folgenden Kosten zu verantworten hat.
Man mag sich vortrefflich darüber streiten, ob mein Aufschrei nach der “bösen Cablecom” berechtigt war, oder nicht.
Dass Cablecom als Serviceanbietern (da kommt irgendwann ja auch die Rechnung daher) irgendwo mit drin hängt, steht ausser Frage. Ist Cablecom Schuld, wenn unten raus (beim Monteur?) was schief läuft? Kommt drauf an: Wenn es ein Cablecom-eigener Monteur auf dem Cablecom-eigenen Netz gewesen wäre, auf jeden Fall. Ist – wie in diesem Fall – eine Drittpartei mit einem eigenen Netz involviert, dann sicher nicht.
Der Cablecom muss ich zu Gute halten, dass sie in dieser Sache sehr professionell und zuvorkommend verhalten haben und die Sache trotz einer offenbar nicht unmittelbaren Schuld ihrerseits dennoch ernst nehmen und um eine Lösung bemüht sind.
An meinen ursprünglichen Ausführungen hat sich zwar nichts geändert, nur dass der “schwarze Peter” damit nun weiterwandert.
Innerhalb der Hackordnung sieht’s dann letzten Endes wohl so aus: Cablecom <-> Regionet-Betreiber (IBB) -> eventuell beauftragte Drittunternehmung? -> Service-Monteur.
Man muss ja nicht fragen, wer da ganz zum Schluss den grössten Anschiss abbekommt

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